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„Piep piep piep!“ Zu Ostern eine ganz besondere Überraschung im DRK Seniorenzentrum Altenkirchen

 

 

 

 

 

 

 

Auf Wunsch von Michael Trappmann aus Mammelzen, der als Mitarbeiter des DRK Seniorenzentrums Altenkirchen auch Mitglied im Rassegeflügelzuchtverein Asbacher Land ist, fuhr in der Woche vor Ostern Theo Freund, ein langjähriges Mitglied des Vereins und ehemaliger Vorstandsvorsitzender, zum DRK Seniorenzentrum nach Altenkirchen.

Im Gepäck hatte er zur Freude von Bewohnern und Personal 35 befruchtete Eier der Rasse Salmtaler und einen Inkubator.

Das Seniorenzentrum hatte sich als Überraschung für die Bewohner gewünscht, beim Projekt „vom Ei zum Küken“ mitzuwirken.

Sofort und jeden folgenden Tag versammelten sich viele Bewohner und Mitarbeiter im Beschäftigungsraum vor dem Brutkasten und erwarteten mit Spannung den ersten Schlupf der Küken. Am Ostersonntag, kurz vor beginn des Ostergottesdienstes im Hause war es endlich soweit. Die ersten 5 flauschigen Küken pickten sich frei und sahen sich sogleich den glücklichen Gesichtern von Heimbewohnern und des Personals gegenüber, die auch sofort wunderschöne Namen wie Lili, Ingrid, Hamide und andere für sie parat hatten. Ein Küken, welches ein grauliches Federkleid bekommen hatte nannten sie Chef, weil der Heimleiter des Seniorenzentrums eben graue Haare hat. Im Haus sprach sich das freudige Ereignis wie ein Lauffeuer herum und jeder wollte einen Blick auf die kleinen Tierchen werfen. Der Leiter der Einrichtung, Herr Artelt und die Leiterin des Sozialen Dienstes, Frau Jirsak, zuvor von Herrn Freund in die Grundlagen der Geflügelhaltung eingewiesen, entfernten in vereinbarten Schichten die Eierschalen, fütterten und tränkten die Küken und überwachten genau die Temperatur und den Luftdruck im Inkubator. Bis zum Ostermontag waren alle 35 Küken geschlüpft, gelbe, schwarze und bunte und eben auch ein graues. Nachmittags kam Herr Freund und setzte behutsam jedes einzelne Küken aus dem Brutkasten ins Kükenheim um. Zahlreiche Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige hatten sich versammelt, um dabei zuzusehen und seinen kurzweiligen Ausführungen zuzuhören.

In der darauffolgenden Woche waren die Küken die kleinen und vielbesuchten Stars im Seniorenzentrum. Leider kam am Freitag dann der Abschied. Die Bewohner, Heimleitung, einige Mitarbeiter und Herr Freund versammelten sich im Cafe Mocca. Theo Freund hatte einen Vortrag vorbereitet, dem alle fasziniert zuhörten. Die Zuhörer hatten die Möglichkeit, viele Fragen an den erfahrenen Geflügelzüchter zu stellen. Bang wurde mehrfach gefragt, wie es denn mit den Küken nun weiterginge. Herr Freund versicherte, dass bei ihm kein Küken geschlachtet würde und alle ein artgerechtes Leben vor sich hätten. Die Bewohner wünschen sich, dass Hühner, wie eh und je, im Freien gehalten würden und dass die Tiere nicht tierschutzwidrig eingesperrt werden sollen. Herr Artelt sagte dann, dass er den weiteren Lebensweg der Küken ein wenig begleiten und in der Anlage von Theo und Edith Freund Bilder und Filme für die Bewohner machen wolle. Natürlich wurde auch die alte Frage gestellt, was war zuerst da, das Küken oder das Ei? Darauf konnte nicht einmal Herr Freund eine schlüssige Antwort geben.

Zum Ende der schönen Veranstaltung, und wenn man den Zuhörern Glauben schenken darf, der schönsten Veranstaltung überhaupt, durfte jeder ein Küken in die Hand nehmen. Behutsam setzte Herr Freund jedem Anwesenden ein weiches Küken in die Hände, immer ein anderes, um Stress für die Tiere zu vermeiden. Jeder bekam ein Erinnerungsfoto mit einem kleinen Huhn oder Hahn, so genau konnte man das noch nicht sagen und alle Gesichter strahlten. Herr Artelt und Frau Jirsak bedankten sich bei Herrn Freund für dieses wunderschöne Projekt, das so viel Begeisterung geweckt hatte und schenkten ihm einen guten Tropfen sowie einen Regenschirm, damit er jederzeit gut beschirmt in seinen Anlagen zu den Hühnern gehen kann. Es soll nicht das letzte Projekt gewesen sein. In ca. 2 Jahren plant man eine Wiederholung. Die Bewohner werden sicher noch lange an die Küken denken und von ihnen sprechen.

Text: Martina Kiel

 

 

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